Ich mobilisiere meinen Stoffwechsel!

Artikel von Frau Mag. Ilse Gruber

Frühling ist‘s, die Fastenzeit hat begonnen, viele von uns plagt des schlechte Gewissen, über den Winter zugenommen zu haben, zu üppig gegessen und die Bewegung vernachlässigt zu haben…
Höchste Zeitalso, sich aufzuraffen und den inneren Schweinehund zu überwinden!


Wir planen zu fasten den Stoffwechsel zu entlasten, aber… wer oder was genau ist das denn eigentlich.. dieser Stoffwechsel?!

Unter Stoffwechsel, auch Metabolismus genannt, fassen wir alle Prozesse zusammen, die mit der Umwandlung chemischer Stoffe (Nahrung, Sauerstoff..) über die Zwischenprodukte, die sogenannten Metaboliten zu Endprodukten in unserem Organismus führen.
Was sich da so etwas spröde anhört, dient der Aufrechterhaltung unseres Lebens und all unserer Körperfunktionen, simpel umschrieben.
Je nachdem, welche Endprodukte entstehen, entscheidet man den Energiestoffwechsel oder den Baustoffwechsel, bei dem körpereigene Substanzen hergestellt werden.

Aber wie entsteht zB. Energie bei Stoffwechselvorgängen?

Ganz einfach, in Kohlenhydraten, Fetten und Eiweißverbindungen (unseren sogenannten Makronährstoffen) sind energieliefernde Substanzen enthalten. Mindestens genauso wichtig sind die Mikronährstoffe und Mineralien, Vitamine, Hormone, Enzyme und eine Fülle verschiedener Botenstoffe, dass alle Stoffwechselvorgänge reibungslos zu unserer Gesundheit beitragen.


Was bedeutet das also für jeden von uns für die eigene Gesundheit?!

Ernährung und Lebensstil beeinflussen ganz extrem unseren Stoffwechsel und unser Wohlbefinden, also keine große Überraschung!
Der Komplexität halber wollen wir uns nur einmal die Schilddrüse ansehen, deren Hormone auf direktem Wege in unseren Metabolismus eingreifen. T3 ist das aktive, T4 das passive Hormon. Um den Stoffwechsel zu aktivieren, entfernen selenhaltige Proteine ein Jodatom aus dem T4, es entsteht T3, in Übereinstimmung mit dem Bedarf des Körpers. So sind also Selen und Jod an einem reibungslosen Funktionieren der Schilddrüse beteiligt.

Es ist also leicht einzusehen, dass wir eine ausgewogene Nahrungszufuhr genauso brauchen wie eine ausreichende Zufuhr von Spurenelementen, Mineralsalzen, Vitaminen etc.


Warum also FASTEN, wie das so viele Menschen gerade in dieser Jahreszeit praktizieren?!

Fast unglaubliche Antworten und sowohl den Vorschlag als auch die Begründung für eine „tägliche Fastenzeit“ liefert Univ. Prof. Dr. Frank Madeo von der Karl- Franzens- Universität Graz in einem Beitrag für die Montagsakademie, den sie auf weiter unten ansehen können. Der Beitrag ist zum Thema verfasst. „ Unser tägliches Brot- wie die Ernährung Gesundheit und Altern beeinflusst“

Wer eine Begleitung des Fastens durch Gleichgesinnte sucht, der wird eine Vielzahl verschiedenster Möglichkeiten finden. Eine dieser vielen Möglichkeiten wäre es, sich zum Beispiel an einem ruhigen Ort zurückzuziehen und eine Fastenwoche einzulegen. Die bietet zum Beispiel Frau Mag. Evelyne Schneider in Pernegg an, www.lebenliebenund geniessen.com.

Wer es zu Hause relativ unkompliziert angehen möchte, kann es, wenn er sonst rundum gesund ist auch einige Zeit eine Basenfastenkur versuchen. Diese Methode des Fastens wurde entwickelt, um die Funktionen des Körpers anzuregen, eine durch ungesunde Ernährung hervorgerufene „Ansäuerung“ des Körpers zu beseitigen. Dabei wird nicht nur die Kalorienzufuhr bergrenzt, sondern während der Fastenkur werden möglichst ausschließlich Nahrungsmittel verzehrt, die keine „Säurebildner“ für den Organismus sein sollen. Kurz und stark vereinfacht gesagt: Gemüse in verschiedensten Variationen, Nüsse, Rosinen, Datteln, Feigen, Kräuter, gekochte Erdäpfel, Beeren, reife Bananen, Pilze : gut. Milchprodukte, Fleisch, Fisch, Weißmehl, Alkohol,Wurst, Schokolade, Eier: schlecht.

Für welche Art sie sich auch entscheiden, sich jetzt in der beginnenden warmen Jahreszeit Gutes zu tun: Wir stehen gerne in Ernährungsfragen, beim Abnehmen, bei der Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln und bei Unklarheiten zu Verdauungsbeschwerden für Sie zu Verfügung.